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Der Wellensittich und die Ernährung Teil 1
Von admin | 30.März 2008
Freilebende Wellensittiche ernähren sich überwiegend von Samen verschiedener Gräser oder Kräuter.
Bei den handelsüblichen Futtermischungen handelt es sich in der Regel um so genannte Alleinfuttermischungen. Alleinfuttermischung bedeutet, dass der Vogel außer diesem Futter theoretisch nichts anderes braucht, um seinen Grundbedarf zu stillen. Die Mischungen setzen sich normalerweise aus folgenden Saaten zusammen: Glanz- oder Spitzsaat (ca. 30 %), Silberhirse (ca. 25 %), Plata- oder Senegalhirse (ca. 20 %), Nackthafer und Bluthirse (ca. 15 %), Negersaat (ca. 5 %) und Leinsamen (ca. 5%). Die genaue Zusammensetzung kann je nach Hersteller variieren.
Beim Kauf des Futters sollten Sie unbedingt auch einen genauen Blick auf die Packung werfen. Ist die Packung intakt? Ist das Abpackdatum leserlich? Nur wenn beides der Fall ist, ist die Qualität des Futters gewährleistet. Sollten Ihnen trotzdem einmal nach Öffnung der Packung Qualitätsabweichungen auffallen, lohnt es sich durchaus auch, die Herstellerfirmen zu kontaktieren. Die renommierten Firmen bieten oft kostenlose Kundenrufnummern an, unter denen man kompetent beraten wird. Möglicherweise kann man die zu beanstandende Packung auch eingeschickt werden.
Wie erkennt man fehlerhaftes Futter? Beim Öffnen entwickelt sich für gewöhnlich ein trockener, aromatischer Getreidegeruch. Bei speziellen Futtermischungen, die z.B. getrocknete Eukalyptusblätter enthalten, kann natürlich auch ein anderer Geruch vorherrschen. Sollte der Geruch allerdings irgendwie unangenehm erscheinen, sollte man einen genauen Blick auf das Futter werfen. Ein penetranter Geruch kann beispielsweise durch Fäulnis verursacht werden.
Ist das Futter schimmelig werden Sie außer einem unangenehmen Geruch auch weißlich-gräuliche Beläge bemerken. Befall des Futters mit Ungeziefer kann eine weitere mögliche Ursache für Qualitätseinbußen beim Futter sein. In diesem Fall wird man unter Umständen zusammen geklumpte Körner oder feine Spinnweben finden.
Qualitätsmängel können bei der Herstellung bzw. Abfüllung des Futters zustande kommen. Die Qualitätskontrollen der großen Futtermittelhersteller sind allerdings streng und so ist es nicht besonders wahrscheinlich, dass hier die Ursachen für Mängel zu finden sind. Oft wird die Qualität des Futters während des Transportes zum Einzelhandel oder der Lagerung beeinträchtigt.
Daheim sollte man das Futter stets trocken, dunkel und luftig aufbewahrt werden. Ungünstig sind Kunststoffbehältnisse oder Schraubgläser. Einige Hersteller bieten das Wellensittichfutter auch in wieder verschließbaren Verpackungen an, was sicherlich eine gute Lösung ist.
Damit das Futter nicht zu lange zu Hause lagert, sollte man möglichst die kleinste im Laden erhältliche Packung kaufen. Für zwei Vögel reichen 500 g Körnermischung für ca. drei bis vier Wochen.
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